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Dokumentenmanagement · E-Rechnung

DATEV E-Rechnung. Plattform, Postfach, Praxis. 

DATEV ist kein einzelnes Tool, sondern ein Ökosystem: Auftragswesen next, E-Rechnungs-Plattform mit Postfach und SmartTransfer. Wir führen es ein – für Unternehmen und Kanzleien, ohne Medienbruch.

Inhalt

Aktualisiert Mai 2026 · ca. 8 Min. Lesezeit · von Martin Hofmann, Geschäftsführer z1Digital

DATEV E-Rechnung – Plattform, Postfach, Auftragswesen und SmartTransfer in der Praxis

Kurz & direkt

DATEV bietet vier zentrale Bausteine für die E-Rechnung: die DATEV E-Rechnungs-Plattform mit eigenem E-Rechnungs-Postfach (Versand-Funktion ab Mitte 2026 verfügbar), DATEV Auftragswesen next für Erstellung und Versand sowie DATEV SmartTransfer für Empfang und Weiterverarbeitung. Alle Bausteine integrieren in DATEV Unternehmen online und ermöglichen eine durchgängige Digitalisierung vom Rechnungs-Schreiben bis zur Finanzbuchhaltung – ohne Medienbruch zwischen Mandant und Steuerberater. z1Digital begleitet die Einführung für Unternehmen und Kanzleien.

DATEVs E-Rechnungs-Portfolio im Überblick

DATEV ist nicht eine E-Rechnungs-Software, sondern ein Ökosystem aus mehreren Bausteinen, die zusammen die komplette Rechnungs-Prozesskette abdecken.

Definition

DATEV E-Rechnung

Ein Verbund aus vier Bausteinen innerhalb von DATEV Unternehmen online: die E-Rechnungs-Plattform als zentrale Schaltstelle für Empfang, Versand und Archivierung; Auftragswesen next für die Erstellung von XRechnung und ZUGFeRD; SmartTransfer für den Empfang; und DATEV Unternehmen online als Dach, in dem Mandant und Steuerberater denselben Stand sehen.

1. DATEV E-Rechnungs-Plattform

Die zentrale Schaltstelle für E-Rechnungen – Empfang, Versand, Archivierung. Sie integriert sich in DATEV Unternehmen online und ermöglicht den direkten Empfang über ein eigenes DATEV E-Rechnungs-Postfach, den Versand über dasselbe Postfach (Versand-Funktion ab Mitte 2026), die Validierung gegen EN 16931 mit automatischer Übergabe an die Buchhaltung sowie eine integrierte GoBD-konforme Archivierung.

2. DATEV Auftragswesen next

Die Erstellungs-Komponente – das Modul innerhalb von DATEV Unternehmen online, mit dem Sie Angebote und Rechnungen schreiben. Funktionen: Erstellung von E-Rechnungen in den Formaten XRechnung und ZUGFeRD ab Version 2.0 gemäß EN 16931, automatische Übergabe in die Finanzbuchhaltung, Versand über das DATEV E-Rechnungs-Postfach (ab Mitte 2026) und GoBD-konforme Archivierung der Original-Rechnungen.

3. DATEV SmartTransfer

Die Empfangs-Komponente. Eingehende E-Rechnungen werden über SmartTransfer angenommen – entweder direkt im DATEV-Netzwerk oder per Weiterleitung aus E-Mail-Postfächern. Funktionen: Annahme von XRechnung und ZUGFeRD, Vorprüfung gegen EN 16931, Übergabe an DATEV Unternehmen online und Integration in den Buchhaltungs-Workflow.

4. DATEV Unternehmen online

Das Dach, in dem alle Module zusammenlaufen. Hier sehen Mandant und Steuerberater dieselben Rechnungen, dieselben Belege, denselben Stand – kein Medienbruch zwischen Unternehmen und Kanzlei. Die strukturierten E-Rechnungs-Daten werden direkt in die Finanzbuchhaltung übergeben – kein manuelles Abtippen, keine OCR-Erkennung, keine Fehler-Schleifen.

Wer DATEV E-Rechnung nutzen sollte

Profil 1 – DATEV-Mandanten mit Steuerberater-Anbindung

Wer ohnehin DATEV Unternehmen online nutzt, hat den größten Mehrwert. Die durchgängige Integration spart vier bis sechs Tage Buchhaltungs-Aufwand pro Monat im Mittelstand.

Profil 2 – Steuerberater-Kanzleien

Für Kanzleien ist DATEV E-Rechnung ein klares Plus im Mandanten-Service. Wer die Plattform einführt, kann seinen Mandanten die komplette E-Rechnungs-Compliance abnehmen. Mehr unter Branche Steuerberater.

Profil 3 – Mittelstand mit Wachstums-Plan

Wer aktuell eine einfache Buchhaltungs-Software nutzt, aber in den nächsten 12–18 Monaten eine Steuerberater-Anbindung plant, ist mit DATEV Auftragswesen next gut beraten – die spätere Integration läuft nahtlos.

Nicht der richtige Pfad: Kleinunternehmer mit niedrigem Rechnungs-Volumen ohne DATEV-Anbindung. Hier sind sevdesk oder Lexoffice einfacher und günstiger – siehe Software-Vergleich.

DATEV E-Rechnungs-Postfach – Versand ab Mitte 2026

Ein zentrales Update für 2026: Das DATEV E-Rechnungs-Postfach als Versand-Funktion wird Mitte 2026 für alle DATEV-Mandanten verfügbar. Was das bedeutet:

  • Versand direkt aus DATEV Unternehmen online – kein Umweg über E-Mail
  • Direkter Punkt-zu-Punkt-Versand an andere DATEV-Mandanten (ähnlich der Peppol-Logik)
  • Höhere Zustellungs-Sicherheit als E-Mail (kein Spam-Filter, kein Postfach-Limit)
  • Automatische Empfangs-Bestätigung

Für Mandanten, die schon jetzt E-Rechnungen versenden müssen oder wollen: DATEV Auftragswesen next nutzen, bis das Postfach live ist – dann automatisches Upgrade.

So begleitet z1Digital die DATEV-E-Rechnungs-Einführung

Von der Bestandsaufnahme bis zur Anwender-Schulung – in fünf Schritten, abgestimmt mit Ihrem Steuerberater:

  1. 1

    Bestandsaufnahme

    Welche DATEV-Module nutzen Sie heute? Welche Buchhaltungs-Anbindung ist aktiv? Wie hoch ist Ihr monatliches Rechnungs-Volumen?

  2. 2

    Modul-Auswahl

    Auftragswesen next allein? Plus E-Rechnungs-Plattform? Plus SmartTransfer? Abhängig vom Verhältnis aus Erstellung und Empfang.

  3. 3

    Setup und Konfiguration

    Modul-Aktivierung, Stamm-Daten-Übernahme, Rechnungs-Vorlagen erstellen, Test-Validierung gegen EN 16931.

  4. 4

    Integration mit dem Steuerberater

    Abstimmung mit Ihrem Steuerberater über Konten-Rahmen, Buchungs-Workflows und Mandanten-Berechtigungen.

  5. 5

    Schulung der Anwender

    2-stündige Praxis-Schulung der Buchhaltung. Plus Verfahrens-Dokumentation für die GoBD.

4 Bausteine
Plattform, Postfach, Auftragswesen, SmartTransfer
Mitte 2026
Versand-Postfach für alle Mandanten
6 Wochen
typisch bis zum produktiven Einsatz
ab 700 €
Eigenanteil mit BAFA-Förderung

Quelle: z1Digital, DATEV-Einführung für Mandanten, Stand Mai 2026

Was DATEV E-Rechnung konkret kostet

Die DATEV-Preise sind modulbasiert:

ModulPreis (Stand Mai 2026)
DATEV Unternehmen onlinemeist im Kanzlei-Paket enthalten
DATEV Auftragswesen next (Add-on)ca. 15–30 €/Monat je nach Volumen
DATEV E-Rechnungs-Plattformbei Erscheinen Mitte 2026 – Preis noch nicht final
DATEV SmartTransferca. 20 €/Monat Basis-Paket

Beratungs-Setup z1Digital: 3.500–6.500 € netto. Mit BAFA-Förderung in Thüringen: Eigenanteil ab 700 €.

Weiterführend

Kostenloses Tool

Drei Fragen genügen: Der E-Rechnung-Pflicht-Check zeigt sofort, welche Pflichten ab wann für Sie gelten – ohne Anmeldung.

Quellen

FAQ

DATEV E-Rechnung: häufige Fragen

Brauche ich für DATEV Auftragswesen next einen Steuerberater?
Empfehlung ja. Auftragswesen next ist in das DATEV-Mandanten-Ökosystem integriert – ohne Kanzlei-Anbindung verlieren Sie den Hauptvorteil (Buchhaltungs-Integration). Für die reine Solo-Rechnungs-Erstellung sind andere Tools (sevdesk, Lexoffice) günstiger.
Wann genau ist das DATEV E-Rechnungs-Postfach live?
DATEV kommuniziert „Mitte 2026" – typisch Juli bis September. Wir aktualisieren die Seite mit dem konkreten Datum, sobald es verfügbar ist.
Ist die DATEV-Plattform Pflicht für Steuerberater?
Nein, aber faktisch sehr empfohlen. Mandanten erwarten zunehmend die DATEV-Integration. Kanzleien ohne DATEV E-Rechnungs-Plattform verlieren Mandanten an konkurrierende Kanzleien.
Kann ich DATEV mit sevdesk oder Lexoffice kombinieren?
Eingeschränkt. Einige Tools haben DATEV-Export-Schnittstellen – aber keinen durchgängigen Integrations-Workflow. Wer DATEV nutzt, sollte für die E-Rechnung auch in DATEV bleiben.
Was kostet die Einführung mit z1Digital?
3.500–6.500 € netto je nach Komplexität. Mit BAFA-Förderung in Thüringen: Eigenanteil ab 700 €. Mit zusätzlicher Thüringer Beratungsrichtlinie ist eine weitere Reduzierung möglich.
Welche DATEV-Module brauche ich konkret?
Das hängt vom Volumen und Ihrer Buchhaltungs-Anbindung ab. Faustregel: Bei 50+ Eingangsrechnungen/Monat lohnt SmartTransfer; bei 30+ Ausgangs-Rechnungen/Monat lohnt Auftragswesen next. Konkrete Empfehlung im Erstgespräch.
Wie lange dauert die DATEV-Umstellung praktisch?
Vom Setup-Beginn bis zum produktiven Versand etwa sechs Wochen bei sauberer Mandanten-Steuerberater-Abstimmung. Bei komplexen Buchhaltungs-Strukturen 8–12 Wochen.

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Im kostenlosen 30-Minuten-Erstgespräch klären wir die Modul-Auswahl, die Steuerberater-Abstimmung und die Förderung – mit konkretem Fahrplan.

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