Beratung & Prozesse · Digitalstrategie
Digitalstrategie & Roadmap. Wo Sie in 12–24 Monaten stehen sollen.
Eine schriftliche 12-Monats-Roadmap für den Mittelstand – mit priorisierten Vorhaben, Aufwand-Nutzen-Schätzung und integrierter Förder-Strategie. 4–6 Wochen, Eigenanteil mit Förderung ab 1.700 €.
Inhalt
Aktualisiert Mai 2026 · von Martin Hofmann, Geschäftsführer z1Digital
Kurz & direkt
Definition
z1-Digitalstrategie
Was eine z1-Digitalstrategie ist – und was sie nicht ist
Was sie ist
- Eine konkrete 12-Monats-Roadmap mit priorisierten Vorhaben (3–7 Vorhaben, nach Aufwand × Nutzen sortiert)
- Eine ehrliche Status-Quo-Analyse Ihrer aktuellen Digitalisierungs-Lage
- Eine Use-Case-Liste für KI, DMS und Prozess-Optimierung – wo sich Investitionen rechnen
- Eine Förder-Strategie – welche Programme zu welchen Vorhaben passen
- Eine Implementierungs-Empfehlung für jedes Vorhaben (intern, mit z1, mit anderem Dienstleister)
Was sie nicht ist
- Kein 60-Folien-Foliengrab mit „digitaler Transformation“ als Buzzword
- Kein generisches Beratungs-Konzept, das für jede Branche funktionieren würde
- Keine Verkaufs-Bindung an z1-Folgeleistungen – Sie sind nach der Roadmap frei zu entscheiden
- Kein KI-First-Ansatz – wir empfehlen KI dort, wo es wirklich Sinn macht, nicht überall
Wer eine Digitalstrategie braucht – und wer nicht
Eine Digitalstrategie passt, wenn:
- Sie ein Mittelständler mit 50–500 MA sind
- Sie mehrere Digitalisierungs-Vorhaben in 12–24 Monaten umsetzen wollen
- Sie strategische Klarheit für die Geschäftsführung brauchen
- Sie Investitionen rechtfertigen müssen – gegenüber Aufsichtsrat, Geschäftsführer-Kreis oder Investoren
- Sie Förder-Programme bündeln wollen (BAFA + Thüringer Beratungsrichtlinie + go-digital)
Eine Digitalstrategie passt NICHT, wenn:
- Sie ein konkretes Einzel-Vorhaben haben (z.B. „nur DMS einführen“) – dann reicht eine Software-Auswahl-Beratung
- Sie ein Quick-Win-Setup suchen – dafür ist ein KI-Workshop das passendere Format
- Sie kein Budget für Strategie haben, sondern direkt umsetzen wollen
- Sie ein Großunternehmen mit eigenem Innovation-Lab sind – dafür sind Großberater besser positioniert
Was die Strategie konkret abdeckt
Ein typisches z1-Strategie-Dokument hat sechs Hauptkapitel:
Kapitel 1 – Status Quo
- IT-Landschaft (Tools, Lizenzen, Verträge)
- Workflow-Inventur (welche Prozesse laufen wie)
- Daten-Reife (welche Daten sind nutzbar, welche chaotisch)
- KI-Vorhandenheit (Schatten-KI, offiziell genutzte Tools)
- Mitarbeiter-Affinität (wer ist offen, wer skeptisch)
Kapitel 2 – Vision und strategischer Rahmen
- Wo soll das Unternehmen in 24 Monaten stehen?
- Welche Geschäftsziele unterstützt Digitalisierung?
- Welche Risiken werden adressiert (Compliance, Wettbewerb, Personal)?
Kapitel 3 – Use-Case-Priorisierung
- 8–15 identifizierte Vorhaben aus der Pain-Point-Inventur
- Aufwand-Schätzung pro Vorhaben (Wochen, Mitarbeiter-Bindung)
- Nutzen-Schätzung pro Vorhaben (Zeit-/Geld-Ersparnis pro Monat)
- Risiko-Bewertung pro Vorhaben (technisch, organisatorisch, akzeptanz-bezogen)
- Sortierung nach (Nutzen × Wahrscheinlichkeit) / Aufwand
Kapitel 4 – Förder-Strategie
- Welche Programme pro Vorhaben passen (BAFA, go-digital, Thüringer Beratungsrichtlinie, ESF Plus, Digitalbonus)
- Antrags-Reihenfolge und Timing
- Geschätzte Förderquoten pro Vorhaben
Kapitel 5 – 12-Monats-Roadmap
- Quartal Q1 bis Q4 mit konkreten Vorhaben
- Meilensteine und Abhängigkeiten zwischen Vorhaben
- Ressourcen-Bedarf (intern + extern)
Kapitel 6 – Implementierungs-Empfehlungen pro Vorhaben
- Welche Software passt?
- Welche Beratung wird gebraucht (intern, z1, andere)?
- Welche Schulungen sind nötig?
Wie eine Strategie-Beratung abläuft
Fünf Phasen vom Kick-off bis zur Übergabe des fertigen Dokuments.
- 1 Phase 1 · 1 Tag
Kick-off
Halbtages-Workshop mit der Geschäftsführung. Erste Pain-Point-Sammlung, Visions-Diskussion, Vorgehens-Abstimmung.
- 2 Phase 2 · 1 Woche
Bestandsaufnahme
Strukturierte Interviews mit 4–8 Schlüssel-Mitarbeitenden (typisch GF + 2–3 Bereichsleiter + 1–2 Mitarbeitende aus dem operativen Bereich), plus Tool- und Workflow-Inventur.
- 3 Phase 3 · 1 Tag
Use-Case-Workshop
Halbtages-Workshop mit dem Führungskreis. Pain-Point-Mapping, Use-Case-Identifikation, erste Priorisierung.
- 4 Phase 4 · 2–3 Wochen
Strategie-Dokumentation
Wir schreiben das Strategie-Dokument auf Basis von Bestandsaufnahme und Workshop-Ergebnissen – inklusive Förder-Strategie.
- 5 Phase 5 · 1 Tag
Strategie-Übergabe
Halbtages-Präsentation des Strategie-Dokuments mit der Geschäftsführung. Diskussion, Anpassungen, Finalisierung.
Gesamt-Dauer: typisch 4–6 Wochen vom Kick-off bis zum finalen Dokument.
Was die Strategie kostet
| Setup | Beratungs-Tage | Bruttokosten | Mit BAFA + Beratungsrichtlinie |
|---|---|---|---|
| Schlanke Strategie (Status-Quo + Roadmap) | 4 Tage | 4.800 € | ab 1.200 € |
| Standard-Strategie (mit Use-Case-Workshop) | 6 Tage | 6.500 € | ab 1.600 € |
| Tiefen-Strategie (mit Mitarbeiter-Interviews) | 8 Tage | 8.500 € | ab 2.100 € |
| Mit anschließender Umsetzungs-Begleitung | 8+ Tage | individuell | individuell |
Förder-Mathematik konkret
Beispiel: Standard-Strategie für ein Thüringer Mittelstands-Unternehmen mit 45 MA.
| Position | Wert |
|---|---|
| Bruttokosten (6 Tage à 1.083 €) | 6.500 € |
| BAFA-Anteil (Strategie, 80 % Thüringen-Quote) | -2.800 € |
| Thüringer Beratungsrichtlinie (50 % auf Rest-Tage) | -1.900 € |
| Eigenanteil netto | 1.800 € |
| Effektive Förderquote | ~72 % |
Wir machen den Antrag mit – 80+ erfolgreiche Anträge seit 2018. Details zur BAFA-Förderung und im Förder-Hub.
- 20–30 Seiten
- schriftliches Strategie-Dokument als Output
- 4–6 Wochen
- Beratungs-Dauer vom Kick-off zur Übergabe
- ab 1.700 €
- Eigenanteil mit BAFA + Beratungsrichtlinie
- ~72 %
- effektive Förderquote im Rechenbeispiel
Quelle: Rechenbeispiel Thüringer KMU (45 MA), 2026
Was am Ende rauskommt – ein konkretes Beispiel
Ein typisches Strategie-Dokument für ein Ingenieurbüro mit 45 MA hatte folgende priorisierte Roadmap-Vorhaben:
- Q1 – HOAI-Software-Wechsel (von Excel zu Fachsoftware). Aufwand 6 Wochen. Mit Förderung Eigenanteil 8.500 €. ROI: 3 Monate.
- Q1–Q2 – DMS-Einführung mit humbee. Aufwand 12 Wochen. Mit Förderung Eigenanteil 12.000 €. ROI: 9 Monate.
- Q2 – KI-Grundschulung für alle 45 MA. Aufwand 4 Tage (verteilt). Mit ESF Plus Eigenanteil 3.600 €. ROI: sofort (Compliance).
- Q3 – E-Rechnungs-Versand-Vorbereitung. Aufwand 4 Wochen. Mit BAFA Eigenanteil 800 €. ROI: vor der 2027-Pflicht.
- Q3–Q4 – KI-Use-Case Wissenstransfer (alte Projekt-Akten als KI-Basis). Aufwand 6 Wochen. Mit go-digital Eigenanteil 4.000 €. ROI: 14 Monate.
- Q4 – Process Mining im Backoffice. Aufwand 4 Wochen. Mit BAFA + Beratungsrichtlinie Eigenanteil 2.500 €. ROI: 12 Monate.
Gesamt-Investition über 12 Monate: ca. 90.000 € brutto, mit Förderung ca. 31.000 € Eigenanteil. Geschätzter Mitarbeiter-Zeit-Gewinn: 24 % über alle Vorhaben.
Weiterführend
- Der strategische Überblick im Beratungs-Pillar
- Datenbasis vor der Roadmap: Process Mining und Prozessautomatisierung
- Tool-Entscheidungen fundiert treffen: Softwareauswahl
- KI-Themen im Detail: KI & CompanyGPT und die KI-Use-Cases
- Förderung bündeln: BAFA-Förderung im Förder-Hub
FAQ
Digitalstrategie: häufige Fragen
Was unterscheidet eine z1-Digitalstrategie von einer Großberater-Strategie (Deloitte, BCG)?
Brauchen wir die Strategie, wenn wir schon einen IT-Berater haben?
Können wir die Strategie nach 6 Monaten neu machen?
Kann die Strategie auch nur einen Bereich abdecken (z.B. nur KI)?
Was ist der Unterschied zur kürzeren KI-Workshop-Variante?
Bekommen wir Use-Cases empfohlen, die wir mit z1 umsetzen müssen?
Wer ist mein Ansprechpartner?
Können wir die Strategie auch ohne Förderung beraten lassen?
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Im kostenlosen 30-Minuten-Erstgespräch klären wir, ob eine Digitalstrategie zu Ihrer Situation passt – und kalkulieren direkt die Förderung.